Fußball und Gewalt. Die Sicht von Zuschauern und Akteuren am Beispiel des F.C. Hansa Rostock.
Verl. f. Polizeiwissenschaft
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Verl. f. Polizeiwissenschaft
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DE
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Frankfurt/Main
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ZLB: Kws 570/37
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DI
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Abstract
Der Autor hat die einzelnen Sichtweisen der an einem Fußballspiel beteiligten Akteure zusammengetragen und gegenübergestellt. Es wurden hierfür u. a. zwei Online-Umfragen und vier Experteninterviews mit wichtigen Schlüsselpersonen rund um Fußballspiele von Hansa Rostock durchgeführt, deren Ergebnisse deskriptiv und induktiv aufbereitet wurden. Da neben der Fanszene auch immer wieder Verein und Polizei in der Kritik stehen, wurden - zusätzlich zum Hansafansprecher und Fananwalt - auch Hansas Aufsichtsratsvorsitzender und Rostocks Polizeichef interviewt. Gerade die Fanszene um Hansa Rostock macht immer wieder durch gewalttätige Ausschreitungen von sich reden. Tatsächlich stellte sich jedoch heraus, dass nur einige Wenige für dieses Bild verantwortlich sind und dass zusätzlich die Medien aufgrund ihrer nicht selten einseitigen sowie nachteilig etikettierenden Darstellungen einen maßgeblichen Anteil an diesem negativen Bild haben. Darüber hinaus ergaben die Untersuchungen, dass sowohl die Polizeiinspektion Rostock als auch der Verein F. C. Hansa Rostock bereits sehr gute und wirkungsvolle Konzepte zur Eindämmung von Gewalt entwickelt haben, die als Vorbild für andere Vereine und Polizeien dienen können. Als Ergebnis der Arbeit wurde - unter Einbindung des Analysemodells "SARA" - das Konzept "Fankongress mit systemischem Ansatz" entwickelt und vorgestellt. Überdies war es auch das Ziel der Arbeit, die Diskussion um das Thema "Fußball und Gewalt" zu versachlichen.
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348 S.