Berufspendlerverkehr im Kontext (post)suburbaner Raumentwicklung. Trends seit 1970.

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DE

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Dortmund

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Die Arbeit stützt sich auf gemeindebezogene Arbeitsplatz-, Erwerbstätigen- und Pendlerdaten des Zeitraums 1970-2007. Gesucht werden Anzeichen dafür, dass die Ausdifferenzierung der deutschen Verdichtungsräume zu weniger Pendlerverkehr führt (bzw. führen könnte). Dazu wird untersucht, ob das Pendleraufkommen und die Pendeldistanzen mit der Zeit abnehmen und ob es Hinweise auf eine Abkopplung von suburbanen Räumen und Kernstädten im Bereich der Pendlerverflechtungen gibt. Die für die elf größten Verdichtungsräume der alten und neuen Bundesländer vorliegenden Ergebnisse deuten dabei auf Folgendes hin: Erstens ist es in keinem Untersuchungsraum zu einem verkehrsreduzierenden Ausgleich der Wohn- und Arbeitsstätten gekommen, da die Verteilung der Erwerbstätigen und Arbeitsplätze in den Städten und Gemeinden immer weniger übereinstimmt. Zweitens haben das reale Pendleraufkommen und die realen Pendeldistanzen sowohl langfristig (1970-2007) als auch im letzten Jahrzehnt (1999-2007) deutlich zugenommen. Alles in allem erfüllen sich die zum Teil weitreichenden Hoffnungen, die an (post)suburbane Raumentwicklungsprozesse im Hinblick auf eine nachhaltige Verkehrsentwicklung gerichtet werden, für deutsche Verdichtungsräume damit nicht. Aus den Resultaten werden Schlussfolgerungen über die langfristige Entwicklung des Pendlerverkehrs abgeleitet. Die Ergebnisse geben darüber hinaus Hinweise auf die Effektivität raumplanerischer Leitbilder.

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XI, 228 S.

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