Asymmetrischer Wiederaufbau in Städten nach Katastrophen. Das Lower Ninth Ward in New Orleans nach Orkan Katrina.

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Heidelberg

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0034-0111

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ZLB: Kws 150 ZB 6820

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Abstract

Wenn durch Hochwasserereignisse ausgelöste Katastrophen Schäden in Städten hervorrufen, stellt der Wiederaufbau danach ein komplexes Handlungsfeld dar, das den städtischen Raum, intervenierende staatliche Institutionen und nicht zuletzt betroffene Bürger umfasst. Es ist möglich, dass der Wiederaufbau nicht gleichmäßig, sondern asymmetrisch verläuft. Im Fall der US-amerikanischen Stadt New Orleans, 2005 vom Orkan Katrina schwer getroffen, lässt sich dies seitdem beobachten, insbesondere im Quartier Lower Ninth Ward. Hier sollte eigentlich ein auf Hauseigentümer ausgerichtetes Wiederaufbauprogramm den Bürgern die Rückkehr erleichtern. Warum konnten die Pläne und Programme des Wiederaufbaus das Entstehen einer Asymmetrie beim Wiederaufbau des Lower Ninth Ward nicht verhindern? Der Beitrag stellt fest, dass diese Pläne und Programme nicht adäquat auf städtebauliche und soziale Rahmenbedingungen reagierten und nicht auf die Verwundbarkeit der betroffenen Stadtbewohner ausgerichtet waren. Der Beitrag enthält hierzu mittels quantitativer und qualitativer Methoden 2007 und 2009 erhobene empirische Daten. Das Ziel ist, wissensbasierte Planungsempfehlungen zu unterstützen, die auf die Verwundbarkeit betroffener Bürger eingehen, und zu einer Diskussion über gerechten und nachhaltigen Wiederaufbau in und von Städten nach Katastrophen anzuregen.

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr. 5

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S. 427-429

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