Zur Quantifizierung von Reurbanisierungstendenzen.

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Springer

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Heidelberg

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0034-0111

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ZLB: Kws 150 ZB 6820

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Abstract

Der Beitrag beschreibt räumlich-demographische Prozesse in der Stadtregion Hamburg und sucht dabei Antworten auf die Fragen, inwieweit die Veränderungsprozesse tatsächlich eine stabile (Re)Konzentration von Bevölkerung in verkehrssparsamen, das heißt funktionsgemischten und gut an den öffentlichen Verkehr angebundenen Räumen bewirken und ob zumindest Ansätze neuer Stadtaffinität zu entdecken sind. Ausgehend von dem Befund, dass in Hamburg Reurbanisierung nach verschiedenen Konzepten messbar ist, werden die Wanderungsmuster der Bevölkerung in der Stadtregion anhand von Daten der amtlichen Statistik genauer untersucht. So wird ersichtlich, dass der Bevölkerungsgewinn der Stadt bzw. die Bevölkerungskonzentration in der Stadt dadurch entsteht, dass sie Einwohner von außerhalb der Region vorwiegend aus Städten - gewinnt und die Stadtbewohner seltener ins Umland ziehen. Die Ursache für die innerregionalen Veränderungsprozesse ist das veränderte Wanderungsverhalten von Personen über 30 Jahren und Kindern sowie Kohorteneffekte der über 45-Jährigen, während die Bildungswanderer und Berufseinsteiger (18- bis 29-Jährige) als Träger des zunehmenden überregionalen Austauschs bezeichnet werden können. Diese empirischen Befunde stützen bestehende Thesen zu Ursachen der Reurbanisierung. Besonders hervorzuheben ist, dass die quantitativen Daten auch der These von Alten als Träger der Reurbanisierung entsprechen.

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr. 4

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S. 323-336

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