Warum engagieren sich Bürgerlnnen in ländlichen Räumen? Motive, Aktivierungspotential und Hinderungsgründe.
Chmielorz
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Chmielorz
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DE
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Wiesbaden
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1616-0991
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ZLB: Kws 155 ZB 6780
BBR: Z 123
TIB: ZA 3249
IFL: Z 1343
BBR: Z 123
TIB: ZA 3249
IFL: Z 1343
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Abstract
Periphere ländliche Räume sind zunehmend durch den Struktur- und demografischen Wandel betroffen. Dennoch gibt es in diesen Regionen immer wieder Dörfer, die trotz widriger Rahmenbedingung aufgrund ihrer Aktivitäten das dörfliche Lebensumfeld sehr attraktiv gestalten. Diese Dörfer zeichnen sich durch viele Engagierte aus, die sich für die Dorfentwicklung einsetzen. Dieses Engagement ist der Fokus der Ausführungen; Motive und Motivation Engagierter werden aus verschiedenen Perspektiven dargelegt. Zunächst werden Personen- und Umweltfaktoren für ein zielgerechtes Handeln - hier in Form von Engagement - motivationspsychologisch betrachtet und Leistungs-, Bindungs- oder Machtmotive aufgezeigt. Daneben werden Erkenntnisse aus einem Workshop und einer Bürgerbefragung präsentiert. Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass Engagierte oft Bindungsmotive haben: ihr Wirken erfolgt aus dem Wunsch, Teil einer Gruppe zu sein, Spaß zu haben, sich selbst zu verwirklichen. Projekte benötigen allerdings immer eine Kombination aus konstant Engagierten und kurzfristig Aktiven. Eine Schlüsselrolle übernimmt oft ein "Kümmerer", der Organisation und Ansprache von Helfern übernimmt. Besondere Bedeutung für das konstante Engagement hat die Anerkennung des Wirkens; diese muss aus der richtigen Gruppe erfolgen, in der der Engagierte tätig ist und durch die er oder sie in der Regel angesprochen wurde. Für die Dörfer wird das Potential für die Beteiligung der BürgerInnen an der Dorfentwicklung deutlich. Wichtig sind die richtige Ansprache und die entsprechende Anerkennung und dass die Aktivitäten den Motiven der Personen entsprechen.
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Journal
Flächenmanagement und Bodenordnung
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Nr. 4
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S. 166-176