Der demografische Wandel in Kommunalverwaltungen. Strategische Ausrichtung und Handlungsansätze des Finanzmanagements.
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DE
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Köln
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Abstract
Das Finanzmanagement soll im Auge haben: 1. das Ausmaß der demografischen Veränderungen, 2. die Empfindlichkeit bzw. Robustheit der Aufgabenerfüllung in den einzelnen Produktbereichen/Produkten gegenüber demografischen Veränderungen und 3. die Anpassungsfähigkeit und -geschwindigkeit der Budgets an demografische Veränderungen. Einer generationengerechten Haushaltswirtschaft stehen finanzielle Risiken der demografischen Entwicklung gegenüber, die jedoch eingrenzbar sind, sich letztlich sogar als Chance für eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung erweisen können. Das Finanzmanagement muss die Planungsverfahren und -instrumente um demografierelevante Aspekte ergänzen, frühzeitig in die Neuplanung oder in die Weiterentwicklung bestehender Produkt- und Infrastrukturangebote eingebunden werden, um finanzrelevante Auswirkungen zu steuern, Transparenz herstellen und Fakten kommunizieren, Haushaltskonsolidierungsprogramme mit einer strategischen Haushaltsplanung absichern. Eine fachübergreifende Verständigung über langfristige Entwicklungsziele und inhaltliche Handlungserfordernisse bildet den Kern für eine verstärkte Prüfung der finanziellen Tragfähigkeit von Investitionen oder Handlungsprogrammen in Entscheidungsprozessen.
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68 S.
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KGSt-Bericht; 2014, 6