Die Entstehung und Entwicklung von Konflikten in nutzungsgemischten Quartieren. Eine Untersuchung am Beispiel der ExWoSt-Modellprojekte Tübingen-Südstadt, Essen-Weststadt und Berlin-Komponistenviertel.

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Die Arbeit entwickelt eine differenzierte Typologie zur systematischen Erfassung der unterschiedlichen Arten von Konflikten. Das geltende Planungsrecht liefert insbesondere durch das besondere Städtebaurecht vielfältige Möglichkeiten und Instrumente, um in nutzungsgemischten Quartieren einen zielführenden Umgang mit Konflikten vorzubereiten. Erst jedoch das einzelfallbezogene Handeln über die Planung hinaus unter starkem Einsatz informeller Maßnahmen und Strategien kann dauerhaft tragfähige Lösungen hervorbringen. Weniger der Konflikt an sich ist demnach das Problem, sondern mangelnder oder falscher Umgang damit. Die Arbeit stellt dar, dass insbesondere die Institutionalisierung und Regelung von Konflikten dabei helfen kann, deren Energie positiv zu nutzen und durch integratives Handeln produktive Lösungen zu entwickeln. Nutzungsgemischte Strukturen lassen sich nicht abschließend planen oder gar "in Zement gießen". Erfolgreiche Nutzungsmischung entsteht immer wieder neu, wenn es gelingt, die unterschiedlichen Beteiligten dazu zu motivieren, daran "mitzubauen". Planung kann diesbezüglich Strukturen vorgeben, die aufgrund ihrer Flexibilität und Gliederung einerseits Konflikte zulassen und integrieren, andererseits notwendige Grenzen und Regeln aufzeigen.

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XVI, 274 S.

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