Multilokalität als Abwesenheit: eine Herausforderung für landschaftlich attraktive ländliche Räume - das Beispiel Tegernsee/Stadt.
Leibniz-Institut für Länderkunde
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Leibniz-Institut für Länderkunde
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DE
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Leipzig
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0943-7142
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Abstract
Der Aufsatz skizziert mit dem fehlenden Einbezug der räumlichen und sozialen Umwelt multilokal agierender Individuen ein bedeutendes Desiderat der gegenwärtigen disziplinübergreifenden Multilokalitätsforschung. In diesem Zusammenhang versteht der Beitrag Multilokalität als Vollzug des tätigen Lebensalltags eines Individuums an verschiedenen Orten, die in alternierenden Zeiträumen aufgesucht werden und sich meist in Hinblick auf ihren Funktionsreichtum unterscheiden. Aktuelle Forschungen richten sich dabei auf das multilokal agierende Individuum und konzentrieren sich auf dessen räumliche Strategien, die Anforderungen der Gegenwartsgesellschaft zu bewältigen. Der Aufsatz plädiert an dieser Stelle für einen Perspektivwechsel, der die soziale und physische Umwelt der multilokal agierenden Individuen in die Betrachtung mit einbezieht. Die These ist, dass eine Theoretisierung der Abwesenheit dieser Individuen an Orten, die sie nur temporär aufsuchen, wichtige Erkenntnisse für die Multilokalitätsforschung erbringen kann. Der Aufsatz skizziert ein solches Vorgehen am Beispiel der ländlichen Gemeinde Tegernsee/Stadt, in der gehäuft auftretende Abwesenheitsphänomene von multilokalen Akteuren, wie z.B. dauerhaft geschlossene Rollläden, fehlender Blumenschmuck an Häusern und Wohnungen oder ungepflegte Vorgärten zu Konflikten zwischen der multi- und monolokalen Bevölkerung führen.
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Journal
Europa regional
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Nr. 2-3
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S. 60-70