Rolle und Perspektive der Regionalplanung in Klimaanpassungsprozessen - dargestellt am Beispiel der KLIMZUG-Fördermaßnahme dynaklim.

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Hannover

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Der Anpassung an den Klimawandel wird aktuell große Bedeutung beigemessen, wobei insbesondere der regionalen Ebene eine entscheidende Rolle zukommt. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungs- und Netzwerkprojekt dynaklim entwickelt in der Emscher-Lippe-Region (Ruhrgebiet) Strategien, um die Auswirkungen des Klimawandels auf Gewässer und Wasserinfrastruktur und die damit verbundenen Folgewirkungen zu bewältigen. Dynaklim zeigt dabei einen Weg auf, regionale Handlungsfähigkeit herzustellen, doch weist der informelle Netzwerkprozess auch strukturelle Defizite auf. Die Regionalplanung könnte zu deren Überwindung bei-tragen und durch Nutzung spezifischer Potenziale die Klimaanpassung ebenso positiv befördern wie auch die (bessere) Wahrnehmung möglicher Chancen regionaler Entwicklung. Für die dynaklim-Projektregion wird eine Vision entwickelt, wie unter Führung des Regionalverbandes Ruhr als Träger der Regionalplanung regionale (Klima-)Governance unter Einbindung der dynaklim-Projektstrukturen gestaltet werden könnte.

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S. 91-105

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Arbeitsberichte der ARL; 8