Zu Hause in Sachsendorf-Madlow. Sozialer Stadtumbau in einem Cottbuser Wohngebiet.

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Cottbus

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ZLB: Kws 112/31

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Abstract

Die Dokumentation erzählt die Geschichte eines besonderen Wohngebietes. Zwischen den alten Ortslagen Sachsendorf und Madlow entstand von 1974 bis 1986 das größte industriell errichtete Wohngebiet im Lande Brandenburg. Vornehmlich für Bergleute und Kraftwerker erbaut, wurde Sachsendorf-Madlow in den 1980er Jahren zum größten Stadtteil von Cottbus, der Stadt, die als administrativer Mittelpunkt der zum Kohle- und Energiebezirk ausgebauten Niederlausitz in den 1960er bis 1980er Jahren einen rapiden Einwohnerzuwachs zu verzeichnen hatte. Vom wirtschaftlichen Strukturwandel nach der deutschen Vereinigung war die großindustriell geprägte Niederlausitz, und damit auch Cottbus, besonders stark betroffen. Mittlerweile entwickelte sich die Stadt zu einem modernen Wirtschafts-, Bildungs- und Dienstleistungszentrum des Landes Brandenburg. Für das Wohngebiet Sachsendorf-Madlow bewirkte der wirtschaftliche Strukturwandel einen Rückgang der Einwohnerzahl. Ältere gingen nach dem Verlust des Arbeitsplatzes zurück in die frühere Heimat. Die Wohnungswirtschaft klagte über existenzbedrohende Wohnungsleerstände. Mitte der 1990er Jahre machte sich unter denen, die blieben Ungeduld breit, weil die Stadterneuerung zunächst auf Bereiche der Stadt mit dem dringendsten Handlungsbedarf konzentriert werden musste. Das betraf jahrzehntelang vernachlässigte Quartiere der Cottbuser Innenstadt und das zur politischen Wende 1989 noch nicht fertiggestellte große Wohngebiet Neu-Schmellwitz. Seit der Jahrtausendwende hat sich das Erneuerungsgeschehen in Sachsendorf-Madlow erheblich beschleunigt. Jahr für Jahr gelingt es ein Stückchen mehr, das Wohngebiet grundhaft in einer schlanker gewordenen Gebietskulisse zu erneuern. Grundlage ist ein zwischen allen Akteuren sowie mit den Bürgerinnen und Bürgern abgestimmtes und immer wieder fortgeschriebenes Handlungskonzept.

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171 S.

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