Soziale Qualität strukturschwacher ländlicher Regionen in Nordwestdeutschland. Eine Analyse menschenfeindlicher Einstellungsmuster am Beispiel einer niedersächsischen Samtgemeinde.

Verl. f. Polizeiwissenschaft
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Verl. f. Polizeiwissenschaft

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Frankfurt/Main

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ZLB: Kws 175/85

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DI

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Abstract

Neben dem sich vielerorts vollziehenden soziodemografischen und wirtschaftlichen Strukturwandel können ländlich geprägte Regionen spezifische Merkmale aufweisen, die Ressentiments gegenüber sozialen Randgruppen sowie deren Ausgrenzung und Diskriminierung begünstigen. Trotz Modernisierungs- und Globalisierungstendenzen, vor allem in den Bereichen Arbeit, Familie und Zuwanderung, fungieren tradierte Werte und Regeln in ruralen Gebieten nicht selten noch als Orientierungslinien für Lebensplanung und -führung. Während daraus einerseits positive Effekte resultieren, wie die typischer Weise ausgeprägtere Reziprozität und soziale Vernetzung, können sich traditionsbewusste Haltungen in der Konfrontation mit abweichenden, fremden Einstellungen und Wertemustern andererseits zur Herausforderung entwickeln; insbesondere dann, wenn sich in der Bevölkerung Gefühle sozioökonomischer Bedroht- und/oder Betroffenheit einstellen. Der Zusammenhang zwischen eben diesen Gefühlen und abnehmender Solidarität bzw. gar feindlichen Einstellungen gegenüber sozialen Minoritäten wurde speziell für eine strukturschwache ländliche Region in Nordwestdeutschland untersucht, obwohl der Fokus doch vergleichsweise häufig auf ostdeutschen Gebieten liegt.

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128 S.

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Polizei & Wissenschaft