Leerstandsentwicklung in Rheinland-Pfalz - Situation und planerische Anforderungen in Dörfern.
Chmielorz
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Chmielorz
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DE
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Wiesbaden
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1616-0991
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ZLB: Kws 155 ZB 6780
BBR: Z 123
IRB: Z 952
TIB: ZA 3249
IFL: Z 1343
BBR: Z 123
IRB: Z 952
TIB: ZA 3249
IFL: Z 1343
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Abstract
Statistische Erhebungen und empirische Untersuchungen belegen, dass im Land Rheinland-Pfalz die Zahl der Gebäudeleerstände in der letzten Dekade insgesamt zugenommen hat. Aktuell stehen im Landesdurchschnitt rund 90.000 Gebäude leer. Dies entspricht einer Leerstandsquote von 4,5 %, nach dem Saarland der höchste Wert in den alten Bundesländern. Eine differenzierte Betrachtung bis zur Gemeindeebene zeigt jedoch gewaltige Unterschiede. Vom Leerstand besonders betroffen sind ländliche Teilräume und Dörfer mit weniger als 250 EW. Hier liegt die Leerstandsquote teilweise über 20 %. Untersuchungen in Gemeinden zeigen jedoch auch, dass eindeutiger Schwerpunkt der Leerstandsbewältigung der Altortsbereich sein wird. Auch ältere Eigenheimgebiete werden mittelfristig stabil bleiben. Weitere Einwohnerverluste werden einen ortsbildverträglichen Rück-Umbau im Altort erforderlich machen, der zu zeitgemäßen Grundstücksverhältnissen oder mehr Freiraum führt. Planerische Werkzeuge und Praxisbeispiele liegen vor. Die jeweiligen Kommunen sind gefordert sich einem solchen "Dorfumbau" anzunehmen, der nur durch einen intensiven Dialog mit den Eigentümern, viel Aufklärungsarbeit und in kleinen Schritten operativ umzusetzen sein wird.
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Journal
Flächenmanagement und Bodenordnung
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Nr. 5
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S. 214-224