Die Eifel. Geschichte einer Landschaft.

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Frankfurt/Main

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BBR: B 12 965

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Abstract

Die vorliegende Publikation hat ihren Schwerpunkt in der volkskundlichen und kulturlandschaftsgeschichtlichen Betrachtungsweise der Eifel. Das Wirken des Menschen in der Vergangenheit dieser Landschaft läßt erkennen, daß man sich in einer alten Kulturlandschaft befindet. Weltliche und geistliche Mächte beherrschten die Region und prägten durch ihre Klöster, Burgen und Schlösser das Land. Handel und Gewerbe blühten bis hin zur frühen Neuzeit. Doch führten - neben der letzten großen Hungersnot des 18. Jahrhunderts - explodierende Bevölkerungszahlen, zusammenbrechende Absatzmärkte landestypischer Waren und eine unzureichende Infrastruktur zum schnellen Verfall der Region. Bedingt durch den Niedergang von Klöstern, Eisenhütten und dem Tuchmachergewerbe im frühen 19. Jahrhundert waren viele Bewohner der Eifel zur Auswanderung in die Industriezentren an Rhein und Ruhr oder nach Amerika gezwungen. Heute gilt die Eifel gemeinhin als Hinterland ohne spezifische Gesamtkultur, das von Industriezentren abhängig geworden ist. - (n.Verf.)

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286 S.

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