Brüssel: von der belgischen Hauptstadt zur Europastadt.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Nach der Gründung Belgiens 1830 wurde Brüssel systematisch zur Hauptstadt ausgebaut. Trotz ambitionierter städtebaulicher Projekte gelang es jedoch nicht, das Bürgertum dauerhaft an die Stadt zu binden. Die bis in die jüngste Vergangenheit anhaltende Abwanderung der Ober- und Mittelschicht in das Umland hatte katastrophale Folgen für die Innenstadt, die durch unkoordinierte Planungen seit den 50er Jahren noch verschärft wurden. Der Bau von Geschäftshäusern und die Entwicklung von Brüssels internationalen Funktionen führten dazu, daß die zentralen Bezirke zu Spekulationsgebieten wurden und von einer Spirale des Niedergangs erfaßt sind. Hinzu kommt, daß die Verwaltungseinheit "Arrondissement Bruxelles-Capitale" nur den Kern des städtischen Gefüges umfaßt. Dies hat negative Konsequenzen für die Finanzausstattung Brüssels, während der Bedarf durch die Hauptstadtfunktion und die Armut in den absteigenden Wohnquartieren wächst. Heute wird versucht, dem vehängnisvollen "laissez-faire" der Vergangenheit eine regionale Entwicklungsplanung entgegenzusetzen, die eine weitere Erosion der Innenstadt verhindern und ihre Revitalisierung fördern soll. - (Verf.)
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Nr.2/3
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S.177-193