Sparen - Bauen - Wohnen. Leitfaden zur Gründung einer Spareinrichtung bei Wohnungsgenossenschaften.

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Berlin

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ZLB: Kws 510/48a
ZLB: Kws 510/48

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Abstract

Derzeit gibt es 48 Wohnungsgenossenschaften mit einer Spareinrichtung. Diese verfügten am Jahresende 2012 über Spareinlagen in Höhe von rund 2,4 Mrd. EUR. Die Spareinrichtung ist ein bewährtes Instrument zur Unternehmensfinanzierung bei gleichzeitiger Förderung der Mitglieder. Sie soll Wohnungsgenossenschaften dazu dienen, ihren Kapitalbedarf zinsgünstig zu decken. Wenn eine Wohnungsgenossenschaft ihren Kapitalbedarf durch Kreditaufnahme bei einer Bank deckt, so hat sie hierfür die marktüblichen Zinskonditionen zu übernehmen. Besteht eine Spareinrichtung, so kann sich die Genossenschaft unmittelbar durch Spareinlagen ihrer Mitglieder finanzieren. Der Weg über eine Bank als gewinnmaximierenden gewerblichen Finanzierungspartner wird dadurch umgangen. Der Wert der auf diese Weise eingesparten Bankfinanzierungskosten wird zwischen der Genossenschaft und ihren Mitgliedern geteilt: Die Wohnungsgenossenschaft verzinst die Einlagen ihrer Mitglieder mit einem Zinssatz, der einerseits geringer ist als der marktübliche Zinssatz, den die Genossenschaft für die Kreditaufnahme einer Bank zahlen müsste, andererseits aber höher ist als der marktübliche Opportunitätszins für Spareinlagen, den die Mitglieder bei einer örtlichen Geschäftsbank erzielen könnten. Gemeinsam mit der Altonaer Spar- und Bauverein eG und der Selbsthilfe-Bauverein Flensburg eG wurden Ablaufprozesse analysiert und in Form einer Datenbank dokumentiert. Die darin gebündelten Informationen bieten Hilfestellung zur Entscheidung über die Gründung einer Spareinrichtung und erleichtern das bankaufsichtliche Zulassungsverfahren sowie die Vorbereitung des Sparbetriebes.

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34 S.

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GdW Information; 138