Wohnen im Alter - ein Handlungsfeld und seine Grenzen. Eine explorative Studie des Handelns bei alleinlebenden Menschen unter besonderer Berücksichtigung gesellschaftlicher Faktoren.

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Vechta

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ZLB: Kws 50/83:CD-ROM

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DI
CD

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Abstract

Auf der Grundlage handlungstheoretischer Ansätze und explorativer qualitativer Interviews wird versucht zu verstehen, wie Individuen ihre Handlungsmöglichkeiten beurteilen und welchen Einfluss gesellschaftliche Faktoren dabei spielen. Dabei zeigt sich, dass bei Überlegungen zum Wohnen im Alter drei Themenbereiche auftauchen: Erstens muss im komplexen System der eigenen Wohnsituation eine Passungsstörung wahrgenommen werden. Dabei geht es nicht nur um bauliche Komponenten, sondern auch um die finanzielle Situation, die Möglichkeit für Aktivitäten, das Vorhandensein sozialer Kontakte sowie die individuelle Ausrichtung an Autonomie und Sicherheit. Liegt eine Passungsstörung vor oder wird für die Zukunft vermutet, tauchen Gedanken zu aktivem Wohnhandeln auf. Dabei stellt sich die Frage, ob diese Passungsstörung in der Gegenwart beziehungsweise in der näheren Zukunft verortet wird oder in einer fernen Zukunft - im Alter. Mit Alter wird eine Zeit assoziiert, in der gesundheitliche Einbußen ein individuelles Leben unmöglich machen. Schliesslich gehört hierzu auch das Erleben einer eigenen Handlungsmacht. Personen, die über viel Handlungsmacht verfügen, machen sich mehr Gedanken als Personen, die über wenig Handlungsmacht verfügen. Handlungsmacht orientiert sich an der Lebenslage einer Person. Die Wohnangebote, die einen Teil des materiellen Versorgungsspielraums abbilden, werden als eigene Einflussgröße auf die Handlungsmacht dargestellt, weil sie eine zentrale Funktion übernehmen bei den Überlegungen zur Zukunft des eigenen Wohnens. Insbesondere für die Vorstellungen zum Wohnen im hohen Alter wird ein zentrales Referenzmodell deutlich - das Wohnen im Heim. Dieses Referenzmodell erlaubt wenig eigenen Handlungsspielraum. Der Handlungsspielraum beschränkt sich auf die Wahl der Institution und auf die Wahl des Zeitpunktes. Wer also an hohes Alter denkt, denkt an ein Heim, an eine Residenz. Für die Zeit vor dem hohen Alter fehlen Referenzmodelle bisher weitgehend.

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IX, 286 S., Anh.
1 CD-ROM

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