Risiko für urbane Gehölzer. Bäume in der Stadt.
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: Kws 740 ZB 6798
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Abstract
Grünanlagen erfüllen in städtischen Arealen zahlreiche Funktionen. Besonders Bäume mildern Wetterextreme, spenden Schatten und erhöhen die lokale Luftfeuchtigkeit. Darüber hinaus bieten sie Bereiche der Erholung und Entspannung und stellen Lebensräume für andere Pflanzen und für Tiere zur Verfügung. Doch in Folge von Witterungsextremen unterliegen viele Stadtbäume einem permanenten Stress und weisen daher oft eine erhöhte Empfänglichkeit gegenüber biotischen Schadfaktoren auf, zu denen vorrangig Insekten und Pilze, Nematoden und Bakterien gehören. Viren und Viroide treten ebenfalls krankheitserregend an Gehölzpflanzen auf. Ein weiteres Stressmoment für einheimische Gehölzarten sind eingewanderte Arten. Gegenwärtig überwiegt der Einfluss invasiver Schadorganismen gegenüber dem Klimawandel. Die meisten neuartigen Probleme gehen mehr auf direkte Verschleppung etwa durch Warenhandel und Tourismus im Zuge der Globalisierung zurück als auf die bisher eingetretene Klimaänderung. In dem Beitrag werden als Beispiele für invasive Arten der asiatische Laubholzkäfer sowie der Pinienprozessionsspinner genannt, die sich in Deutschland und in weiteren europäischen Ländern völlig unabhängig vom Klimawandel seit Anfang des Jahrhunderts ausbreiten konnten. Wird ein Befall nachgewiesen, muss laut Durchführungsbeschluss der Europäischen Union (EU) eine Quarantänezone eingerichtet und ein intensives Monitoring installiert werden. In Deutschland mussten bislang acht solcher Quarantänegebiete eingerichtet werden. Zu einem guten Management der Gehölzbestände im urbanen Raum gehört, dass neu auftretende Schadphänomene rasch erkannt und vor einer weiteren Ausbreitung eliminiert oder eingegrenzt werden.
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Der Gemeinderat
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Nr. 7/8
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S. 42-43