Kleine Teile, große Probleme. Die Zunahme von carbonfaserverstärktem Kunststoff wirkt sich auf das Recycling und die Abfallverbrennung aus.
Rhombos
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Rhombos
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DE
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Berlin
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1868-9531
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ZLB: Kws 280 ZB 1571
IRB: Z 1853
IRB: Z 1853
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Abstract
Für carbonfaserverstärkten Kunststoff (CFK) besteht ein Wachstumsmarkt. Mit zunehmender Erschließung neuer Verwendungmöglichkeiten, einer hohen Akzeptanz des Materials in der Bevölkerung und damit auch einem hohen Interesse an Lifestyle-Produkten aus CFK ist absehbar, dass die Produktionsmengen ansteigen werden. Die klassischen Abfallbehandlungsverfahren Deponierung und Verbrennung sind in Bezug auf die Carbonfasern aus rechtlichen und technischen Gründen nicht oder nicht problemlos einsetzbar. Zudem existiert aktuell kein ausgereiftes Verfahren, das ein Recycling ohne Qualitätsverlust der Fasern erlaubt. Zum Recycling ist es unbedingt erforderlich, dass die Fasern freigelegt werden. Den wirtschaftlichsten und effizientesten Weg scheinen pyrolytische Prozesse zu bilden. Reine Pyrolyse führt jedoch zu Ruß- und Kohlenstoffablagerungen an den Carbonfasern, die entfernt werden müssen, um eine weitere Verwendung zu ermöglichen. Die Ablagerungen lassen sich durch Oxidation in sauerstoffhaltiger Atmosphäre entfernen, wodurch die Recyclingprodukte jedoch eine geringere Qualität aufweisen. Die Qualität von Entsorgung und Recycling muss verbessert werden, um einen nachhaltigen Umgang mit Carbonfasern als Werkstoff zu gewährleisten.
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Nr. 2
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S. 54-58