Recycling gut, alles gut? Eine vollständige Wiederverwertung stößt auf ökonomische und ökologische Grenzen.
Rhombos
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Rhombos
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DE
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Berlin
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1868-9531
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ZLB: Kws 280 ZB 1571
IRB: Z 1853
IRB: Z 1853
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Abstract
Der Merksatz "Recycling ist besser als Rohstoffabbau" hat sich als Faustregel bestens bewährt. Diese Regel findet jedoch auch ihre Grenzen, wie am Beispiel des Metallrecyclings aufgezeigt wird. Die Schlussfolgerungen können sinngemäß auf viele andere Materialien übertragen werden. Es wird gezeigt, dass das Recycling im Hinblick auf Kosten/Nutzen immer ineffizienter, je näher es einer 100-Prozent-Recyclingrate kommt. Da auch die finanziellen Mittel für Umweltmaßnahmen limitierte Ressourcen darstellen, könnten die Mittel, die eingesetzt werden, um überzogene Recyclingvorgaben erfüllen zu können, an anderer Stelle sehr viel mehr Nutzen für die Umwelt bringen. Mit der Annährung an die 100-Prozent-Marke wird das Recycling nicht nur unverhältnismäßig teuer, sondern es schneidet auch unter ökologischen Aspekten zudem schlechter ab, als die Gewinnung aus Primärrohstoffen. Der ökologische Ertrag durch das Recycling steigt mit dem Recyclinggrad an, der ökologische Aufwand des Recyclings hingegen exponentiell. Gezeigt wird, dass es für jedes Recyclingsystem einen optimalen Recyclinggrad gibt. Vorgaben zum Recyclinggrad sollten sich daran orientieren. Die Einführung eines Kosten/Nutzen-Indikators SEBI (Special Ecological Benefit Indicator) für jedes Recyclingsystem kann in diesem Fall dazu dienen, vorrangige Umweltmaßnahmen festzulegen.
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Nr. 2
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S. 38-43