Den Wohnraummangel gemeinsam bekämpfen - bezahlbare Wohnungen für alle Bevölkerungsgruppen.

Deutscher Städtetag
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Deutscher Städtetag

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Köln

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2193-5491

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ZLB: Kws 860 ZB 6641
BBR: Z 212
IRB: Z 76

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Abstract

Nach einer längeren Periode der Stadt-Umland-Wanderung ist zunehmend ein umgekehrter Trend zu beobachten. Wohnen in der Stadt ist für viele Menschen wieder attraktiv. So stellt sich nach Jahren mit entspannten Wohnungsmärkten die Wohnungsfrage in vielen Städten wieder neu. Durch den kontinuierlich sinkenden Bestand an preiswerten geförderten Wohnungen wird Wohnraum zu einem knappen Gut. Vor allem Haushalte mit mittlerem und geringem Einkommen haben aufgrund gestiegener Mietpreise Probleme, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Auch die Zuwanderung von Flüchtlingen und Asylbewerbern macht den Wohnraummangel deutlich. Für die Wohnungsbaupolitik geht es darum, ein gutes und passendes Angebot für alle Wohnungssuchenden zu schaffen. Im Sommer 2014 hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit das "Bündnis für bezahlbares Bauen und Wohnen" ins Leben gerufen. In das Bündnis einbezogen wurden neben Bund, Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden die wohnungswirtschaftlichen Verbände, Verbände der Bauwirtschaft, der Architekten und Ingenieure, der Deutsche Mieterbund und Gewerkschaften. Die Empfehlungen des Bündnisses sind in einem 10-Punkte-Programm zusammengefasst worden, das in dem Beitrag erläutert wird. Außerdem hat das Bundesbauministerium angekündigt, einen neuen Baugebietstyp "Urbanes Gebiet" einzuführen um damit die städtebaulich wünschenswerte Innenentwicklung zu erleichtern. Die Wohnungswirtschaft ist aufgefordert, neue Wege zu gehen, um Kostensenkungspotenziale durch serielle Bauweisen und vorgefertigte Bauteile zu nutzen. Der wichtigste Beitrag der Bundesländer besteht darin, angemessen ausgestattete Förderprogramme auf den Weg zu bringen.

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Städtetag aktuell

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Nr. 1

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S. 6-7

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