Entwicklung braucht starke Kommunen.

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DE

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Schwäbisch-Hall

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0723-8274

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ZLB: Kws 740 ZB 6798

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Abstract

Etwa 90 Prozent der deutschen Landesfläche sind ländlich geprägt und mehr als die Hälfte der Einwohner lebt auf dem Land. Eine große Mehrheit der Deutschen schätzt den ländlichen Raum wegen seiner Lebensqualität und 41 Prozent sehen laut einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) den ländlichen Raum als bevorzugten Arbeitsort an. Dennoch trifft der demographische Wandel mit seinen Folgen insbesondere ländliche Regionen. Qualitätsverluste in der Daseinsvorsorge erleichtern die Abwanderungsentscheidung gerade bei jüngeren und qualifizierten Bevölkerungsgruppen. Besonders betroffen sind ländliche Räume, die sich in größerer Entfernung zu Ballungszentren befinden. Allerdings gibt es auch prosperierende ländliche Räume abseits von Metropolen mit mittelständischen Unternehmen, die sich behaupten können. Differenzierte Entwicklungsmuster bergen unterschiedliche Potenziale und Herausforderungen. Der niedersächsische Kreis Hameln-Pyrmont hat gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Scenario Management International (ScMI) mögliche Zukunftsmodelle der ländlichen Räume ausloten lassen und sechs Szenarien entwickelt. In dem Beitrag werden die Ergebnisse vorgestellt. Alle Szenarien zeigen die Vielfalt der Handlungsoptionen auf. Es wird deutlich: Schrumpfungsräume brauchen neue Ideen, um die Daseinsvorsorge wirtschaftlich gestalten zu können. Prosperierende Räume müssen den Flächenverbrauch senken sowie das Wachstum umweltgerecht steuern. Bei aller Vielfalt der Entwicklungsoptionen benötigen die Kommunen personelle und instrumentelle Kompetenzen und eine solide Finanzausstattung.

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Der Gemeinderat

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Nr. 5

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S. 32-33

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