Ludwigsburg behält kühlen Kopf. Stadtbegrünung.

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Schwäbisch-Hall

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0723-8274

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ZLB: Kws 740 ZB 6798

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Abstract

Grüne Achsen in der Stadt werten den öffentlichen Raum für Wohnen, Arbeiten und Leben auf und verbessern das Stadtklima. In der baden-württembergischen Stadt Ludwigsburg war das Jahr 2015 ein sehr trockenes Jahr und der Grundwasserstand ist im Durchschnitt um mehrere Meter gesunken. Daher hat die Stadt ein Konzept erstellt, um urbane Grünflächen und Bäume zu schützen und an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Das Konzept bezieht sich vor allem auf die Auswahl geeigneter Gehölze und Stadtbäume. Doch auch andere Aspekte wie Wohnbauentwicklung und Wohnumfeld sowie Erholung, Freizeit und Sport spielen für das Grün in der Stadt eine wichtige Rolle. Diese Themenfelder wurden im integrierten Stadtentwicklungskonzept (SEK) festgehalten. Das Freiflächenentwicklungskonzept wird nun schrittweise umgesetzt und parallel dazu wird ein Klimaanpassungskonzept entwickelt. Für Standorte, an denen das Pflanzen von Bäumen und Gehölzen nicht möglich ist, hat Ludwigsburg im Rahmen des EU-Forschungsprojekts "Nachhaltige Städte und Gemeinden (TURAS)" das "Grüne Zimmer" entwickelt, das in dem Beitrag vorgestellt wird. Dieses besteht aus bepflanzten vertikalen Elementen, die über angrenzende Dachflächen künstlich bewässert werden und im unmittelbaren Umfeld eine spürbare Abkühlung bewirken.

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Der Gemeinderat

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Nr. 3

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S. 24-25

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