Der Schlüssel zu attraktiven Städten und Gemeinden. Starke Kommunen profitieren von niedrigeren Geschwindigkeiten.

Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik

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DE

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Bielefeld

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0941-9225

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ZLB: Kws 740 ZB 6736
IRB: Z 1674
BBR: Z 555

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Abstract

Insgesamt zeigt sich an den jüngsten Beschlüssen der Verkehrsministerkonferenz, dem Aktionsprogramm Klimaschutz der Bundesregierung oder an der Initiative "Neues Zusammenleben in der Stadt" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), dass die Unterstützung für Tempo 30 wächst. Das macht die Argumentation für niedrigere Verkehrsgeschwindigkeiten auf Hauptverkehrsstraßen gegenüber kritischen Genehmigungsbehörden oder lokalen Bedenken einfacher. Es wächst der Druck auf die Bundesregierung, die Umsetzung von Tempo 30 zu erleichtern. Städte, Kreise und Gemeinden sollten ihre Entscheidungsspielräume nutzen und gegenüber den Straßenverkehrsbehörden und den Landesregierungen auch ausdehnen. Vor diesem Hintergrund werden in dem Beitrag die Vorteile von Tempo 30 erläutert. Das wichtigste Argument für die Verkehrsplanung ist: Tempo 30 braucht weniger Fläche und vereinfacht die Umverteilung von Straßenraum, denn eine Reduktion der Geschwindigkeit erfordert einen kleineren Sicherheitsabstand und durch geringere Abstände gelingt es, die gleiche Verkehrsmenge auf weniger Fahrspuren abzuwickeln. So können zeitgemäße unterschiedliche Verkehrsbedürfnisse leichter zusammengebracht werden. Auch das soziale Miteinander in den Kommunen ist direkt von der Verkehrsgeschwindigkeit auf ihren Straßen abhängig. Studien zeigen, dass bei einer Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometer in der Stunde um die Hälfte mehr Straßenleben stattfindet als dort, wo Tempo 50 erlaubt ist. Zudem hat Tempo 30 positive Wirkungen für die Verkehrssicherheit, die Wohnzufriedenheit und den Lärmpegel.

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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik

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Nr. 1

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S. 49-51

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