Neubrandenburg: Die besondere WBS-70-Platte. Wohnen im Denkmal.

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143

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Abstract

Im Jahr 1970 wurde auf der 5. Baukonferenz der DDR ein neues System für den Wohnungsbau beschlossen, das rationeller sein sollte als die bisher eingesetzten Platten der Typen P1, P2 und QP. Die neue Platte erhielt die Bezeichnung WBS 70. WBS ist die Abkürzung für Wohnbauserie und 70 bezieht sich auf das Jahr 1970. Umgesetzt wurde die WBS 70 erstmals vom Wohnungsbaukombinat Neubrandenburg in der Großwohnsiedlung Oststadt. Danach wurden bis zum Jahr 1990 rund 645.000 Wohnungen in der DDR im WBS-70-Stil errichtet, wobei sich im Lauf der Zeit viele unterschiedliche Untertypen herausbildeten. Der erste in Neubrandenburg erbaute Baublock in WBS-70-Plattenbauweise ist eine 5-geschossige Häuserzeile mit 37 Wohn- und zwei Gewerbeeinheiten. Im Jahr 1984 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Eigentümerin des denkmalgeschützten Plattenbaus ist heute die kommunale Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH (NEUWOGE). In den Jahren 1997/1998 sanierte die NEUWOGE den Wohnblock. In dem Beitrag werden die Sanierungsmaßnahmen unter Denkmalschutzauflagen beschrieben, die mit zahlreichen Herausforderungen verbunden waren. So konnte zum Beispiel kein Wärmedämmverbundsystem angebracht werden, weil das originale Erscheinungsbild erhalten werden musste. Doch die NEUWOGE hat Erfahrungen mit denkmalgeschützten Gebäuden und auch die Denkmalschützer zeigten sich teilweise kompromissbereit.

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Die Wohnungswirtschaft

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S. 20-22

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