Mit dem Strom gehen. Gewässerrenaturierung.

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Schwäbisch-Hall

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0723-8274

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ZLB: Kws 740 ZB 6798

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Abstract

Im Zuge der großen Hochwasserereignisse in Deutschland in den Jahren 1993, 1995, 1997, 2002, 2006, 2009 und 2013 an Donau, Elbe, Oder und Rhein hat sich in der Fachwelt ein Paradigmenwechsel ergeben. Im Fokus stehen nicht mehr allein die Hochwassergefahr und die Möglichkeit ihr zu begegnen, sondern auch die Verknüpfung der Gefahr mit den möglichen Schäden, aus der sich erst das Hochwasserrisiko ergibt. Beide Aspekte sollen in den Risikomanagementplänen berücksichtigt werden, die bis zum Ende des Jahres 2015 für alle Flussgebiete aufgestellt werden müssen, in denen ein signifikantes Hochwasserrisko identifiziert wurde. In dem Beitrag wird über das hessische Hochwasserkonzept berichtet. Es besteht in den Kategorien "Technischer Hochwasserschutz", "Hochwasserflächenmanagement" und "Hochwasservorsorge" aus der Deichverstärkung an Rhein und Main, den konzeptionellen Vorarbeiten mit dem Retentionskataster Hessen sowie der finanziellen Förderung von Maßnahmen des kommunalen Hochwasserschutzes und der Gewässerunterhaltung. Viele der Maßnahmen halten das Wasser sowohl an den Gewässern als auch in den Einzugsgebieten zurück. Die Wiedergewinnung von natürlichen Rückhalteflächen an Fließgewässern ist ein weiterer Schwerpunkt des Hochwasserschutzprogramms. Seit über 30 Jahren fördert das Land Hessen die Renaturierung von Fließgewässern und die Reaktivierung von Überschwemmungsgebieten. Als besonders gelungenes Beispiel können in Nordhessn die Projekte zum Hochwasserschutz an Bauna, Diemel, Schwalm und Fulda genannt werden, wo mithilfe von aufeinander abgestimmten Maßnahmen der Renaturierung sowie dezentraler technischer Schutzeinrichtungen ein ausgewogenes Konzept zur Minderung der Schadensrisiken realisiert wurde.

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Der Gemeinderat

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Nr. 11

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S. 56-57

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