Gestaltung im Dialog. Raumplanung.
Eppinger
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Eppinger
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: Kws 740 ZB 6798
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Abstract
Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels führt zu veränderten Raumnutzungen und damit auch zu anderen Ansprüchen der Menschen an ihr Lebensumfeld. Das ist verbunden mit mit neuen Anforderungen an die Entwässerungsstrukuren sowie an die Kühlung und Durchlüftung der Städte. Nur in einem ressortübergreifenden und über die kommunalen Grenzen hinweg praktizierten Dialog lassen sich mögliche Synergien bei den zu realisierenden Maßnahmen der Stadtentwicklungs- und Freiraumplanung sowie der integralen Wasserwirtschaft ausloten. Wie man diese Herausforderung annehmen kann, zeigt beispielhaft der Umbau des Emschersystems in der Metropolregion Ruhr. Die Stadtlandschaft zwischen der Quelle der Emscher in Holzwickede und ihre Mündung in den Rhein bei Dinslaken verändert nach dem Ende des Bergbau ihr Gesicht. Es wird möglich, Abwasser unterirdisch abzuführen und die Emscher und ihre Nebenläufe wieder in naturnahe Gewässer umzubauen. Voraussetzung für den Erfolg des in dem Beitrag vorgestellten Umbauprojekts ist das Commitment (Übereinkunft, Verpflichtung) einer ganzen Region. So haben sich beim Emscher-Umbau verschiedene überregionale Dialogformate etabliert. Das Diskussionsforum "Emscher-Dialog" bietet beispielsweise eine Plattform für den regelmäßigen Austausch zu Schwerpunktthemen. Ein weiterer Weg des Dialogs findet über die Gremien der Emschergenossenschaft (EG) zum Beispiel über neue Hochwasserrückhaltebecken oder Pumpwerke statt. Ein anschauliches Beispiel ist auch die naturnahe Regenwasserbewirtschaftung, die wesentlich zum Ausgleich der Wasserführung beiträgt.
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Der Gemeinderat
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Nr. 7/8
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S. 32-33