Die Stufen überspringen und wohnen bleiben. Housing-First-Ansatz.
Hammonia
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Hammonia
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DE
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Hamburg
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0939-625X
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ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143
BBR: Z 143
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Abstract
Ehemals wohnungslose Mieter haben besonders in Ballungsräumen mit angespanntem Wohnungsmarkt Probleme, eine Wohnung zu finden. Wohnungsbauunternehmen befürchten bei dieser Klientel ein vorzeitiges Ende des Mietverhältnisses. In New York wurde ein Konzept entwickelt, das dieser Bevölkerungsgruppe einen stufenlosen Zugang zum Wohnungsmarkt ermöglicht. Entgegen der vorherrschenden Meinung, dass ein Wohnungsloser sich langsam wieder an ein "Normalmietverhältnis" gewöhnen muss und daher verschiedene Notunterkünfte zu durchlaufen hat, geht das Housing-First-Konzept davon aus, dass Wohnungslose nach langen Aufenthalten in Wohnunterkünften verlernen, selbst Verantwortung für die Wohnung und ihr eigenes Verhalten zu übernehmen. Die Idee von Housing First ist deshalb, die verschiedenen Stufen einfach zu übersprigen und die Betroffenen direkt in eigenen Wohnraum zu vermitteln. Dort werden sie dann durch den Einsatz eines ACT-Teams (Assertive Community Treatment) intensiv begleitet. In Hamburg setzt die Lawaetz-Service GmbH seit acht Jahren ein Housing-First-Projekt um, das in dem Beitrag vorgestellt wird. Die Mieter werden ein Jahr lang mithilfe des Intense Case Managements (ICT) begleitet. Während dieser Zeit übernimmt die Lawaenz GmbH den Hauptmietvertrag, der dann auf den Mieter übergeht, vorausgesetzt, er ist seinen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen und hat die Hausordnung eingehalten. Neun Wohnungsbaugenossenschaften und die kommunale SAGA GWG arbeiten in dem Projekt mit der Lawaetz-Service GmbH zusammen. Die Hamburger Erfahrungen zeigen, dass fast 90 Prozent der Mietverhältnisse erfolgreich verlaufen.
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Journal
Die Wohnungswirtschaft
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Nr. 10
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S. 82-84