City 2.e - Das Elektroauto in stark verdichteten Stadtquartieren.

Deutscher Verkehrs-Verl.
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Hamburg

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0020-9511

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ZLB: Kws 305 ZB 6803
BBR: Z 153
IFL: I 809

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Abstract

Der öffentliche Raum in Städten ist stark begrenzt. Dennoch parken die meisten Besitzer/innen von Personenkraftwagen als "Laternenparker/innen" im öffentlichen Straßenraum. Um diese Nutzergruppe für die Nutzung von Elektrofahrzeugen zu gewinnen, ist unter anderem eine zuverlässige, leistungsfähige und bedarfsorientierte Ladeinfrastruktur notwendig. Die Planung einer solchen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge stellt eine Herausforderung dar, die im Rahmen des vom Bundesministeriums für Umwelt, Natur, Bau und Reaktorsicherheit finanzierten Verbundprojektes City 2.e aufgegriffen wurde. Das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung (IVP) der Technischen Universität Berlin hat im Rahmen von City 2.e eine umfangreiche Nutzeranalyse durchgeführt, die der Untersuchung des Verkehrs- und Mobilitätsverhaltens von Laternenparker/innen diente. Als Untersuchungsgebiet wurde der stark verdichtete Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ausgewählt, der exemplarisch für viele Innenstädte Deutschlands steht. Für das Forschungsprojekt wurden 60 leitfadengestützte Einzelinterviews geführt, die je zur Hälfte aus der Gruppe der Laternenparker/innen und aus der Gruppe der Multimodalen ohne Auto rekrutiert wurden. In dem Beitrag werden die Ergebnisse der Befragungen vorgestellt. Es stellte sich heraus, dass viele Laternenparker/innen in Prenzlauer Berg das Auto wenig nutzen, weil sie ergänzend ein multimodales Verkehrsverhalten aufweisen. Nur 13 der 30 Laternenparker/innen nutzen das private Auto für tägliche Wege. Die Gründe für diesen Einsatz unterscheiden sich allerdings wesentlich. Nur zwei der Befragten zeigten eine hohe Bereitschaft, auf das eigene Auto zu verzichten. In der Gesamtbetrachtung wurden in einem zweiten Schritt der Untersuchung Schlussfolgerungen für die Ladeinfrastruktur im öffentlichen Straßenraum gezogen. Im Fazit wird festgehalten, dass es weder eine wünschenswerte noch eine realistische Perspektive ist, eine flächendeckende Ladeinfrastruktur für alle Laternenparker/innen in verdichteten Stadträumen zur Verfügung zu stellen. Eine Alternative dazu bildet die Förderung multimodaler Mobilität. Dabei ist wichtig, alle verkehrsplanerischen und -politischen Maßnahmen möglichst passgenau auf die jeweiligen Nutzergruppen abzustimmen.

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Internationales Verkehrswesen

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Nr. 3

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S. 75-77

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