Wahrnehmung von Grenzen und Grenzräumen. Eine kulturpsychologisch-geographische Untersuchung im saarländisch-lothringischen Raum.
Selbstverl.
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Selbstverl.
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DE
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Saarbrücken
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BBR: X 311/40
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DI
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Abstract
Auf Basis eines wahrnehmungs- und handlungsorientierten Ansatzes wird untersucht, welche Kenntnisse über den Grenzraum beiderseits der Grenzlinie vorhanden sind. Ein Abriß aktueller Forschungen zu Grenzräumen und deren Typologie und der Komponenten räumlicher Wahrnehmung bilden den Einstieg in die Studie. Der betrachtete Raum wird unter historischen und sozioökonomischen Aspekten charakterisiert. Zentraler Bestandteil der Untersuchung ist die Auswertung einer Erhebung unter Studenten der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und der Université de Metz. Insgesamt wurden 1.650 Studenten (Studienanfänger) befragt, rund die Hälfte jeweils in Saarbrücken und in Metz. Detailliert werden räumliche Beziehungen, die Wahrnehmung und die affektive Haltung zur Grenze, zum Grenzraum und zum grenzüberschreitenden Handlungsraum untersucht. Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Sprachfertigkeiten, Interessen und Beziehungen zwischen Franzosen und Deutschen werden deutlich. In der Wahrnehmung des jeweils jenseits der Grenze befindlichen Raumes zeigt sich zusammenfassend, daß weniger nationale Zugehörigkeit, sondern das kognitive Wissen sowie die Erfahrungen und Kenntnisse über die jeweils 'andere Seite' entscheidend sind. Maßgebend hierfür sind jedoch Fertigkeiten in der Sprache des Nachbarlandes, sie bestimmen letztendlich die grenzraumüberschreitende Identifikation. - VSch.
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259 S.
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Arbeiten aus dem geographischen Institut der Universität des Saarlandes; 41