Tourismus und Regionalentwicklung in Bayern.

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Hannover

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ZLB: Kws 675/63

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Abstract

Für Bayern als Ganzes kann nicht von einer flächendeckenden "Leitökonomie Tourismus" gesprochen werden, da weite Landesteile kaum oder nur sehr wenig vom Übernachtungstourismus geprägt sind. Eher ist eine starke Konzentration auf einzelne Destinationen bzw. Teilregionen zutreffend. Neben einem bundesweiten Verlust an touristischen Marktanteilen ist der bayerische Tourismus durch eine disparate räumliche Entwicklung gekennzeichnet, d. h. durch das Auseinanderklaffen von touristisch stark wachsenden Agglomerationsräumen (mit boomendem Incoming-Tourismus) und den rückläufigen bis maximal stagnierenden Peripherräumen. Ein wesentliches Problem bei der Analyse der Bedeutung des Tourismus für Bayern stellt die unbefriedigende Datensituation beim Tagestourismus dar. Aktuelle und künftige Herausforderungen ergeben sich aus bestehenden Angebots- und Vermarktungsschwächen, verbunden mit globalen Trends wie beispielsweise dem demographischen Wandel, dem Klimawandel, den Auswirkungen von "Peak Oil" und der Energiewende.

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252 S.

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Arbeitsberichte der ARL; 9