Migrationsorganisationen. Engagement, Transnationalität und Integration. Tagungsdokumentation.
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DE
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Bonn
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SW
EDOC
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Abstract
Migrantenorganisationen haben in Deutschland einen weiten Weg von der Nichtbeachtung bis zur Anerkennung als ein Element des Pluralismus zurückgelegt. Lange Zeit blieben sie in der Öffentlichkeit unbeachtet und wurden in der Forschung immer wieder als integrationsabträglich kritisiert. Inzwischen ist allgemein anerkannt, dass informelle und formelle Migrantenorganisationen soziales Kapital erzeugen und verbreiten können und damit den sozialen Charakter von Migration wiedergeben, die ebenso wie andere soziale Prozesse ein Gruppenphänomen ist und immer wieder als Kettenmigration stattfindet. Migrantinnen und Migranten haben integrative Leistungen erbracht, und zwar in eigenen ebenso wie in integrativen organisatorischen Zusammenhängen. In Deutschland sind dabei die Erfolge der Gewerkschaften und Betriebsräte besonders herausragend. Eine besondere Rolle haben Migrantenorganisationen in den Beziehungen zwischen Herkunfts- und Einwanderungsland, gerade auch bei der Vermittlung demokratischer Werte und Standards in Ländern ohne Demokratie.
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84 S.
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Gesprächskreis Migration und Integration
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