Rechtliche Grundlagen und Wirkungen der Festlegung von Kulturlandschaften.

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Berlin

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ZLB: R 628/79

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DI

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Abstract

Kulturlandschaften befinden sich im steten Wandel. Strukturveränderungen in der Landwirtschaft führen zu einer wachsenden Monotonie im ländlichen Raum. In Städten droht insbesondere durch landschaftsfremde Baustoffe ein Verfremdungseffekt, welcher keine regionsspezifischen und identitätsstiftenden Besonderheiten mehr aufweist. Diese Gefahr wird international wie national erkannt und durch Abkommen wie die UNESCO-Welterbekonvention oder die gesetzliche Aufnahme der Kulturlandschaft in das Raumordnungsgesetz und das Bundesnaturschutzgesetz zu verhindern versucht. Dabei bleibt der Kulturlandschaftsbegriff rechtlich ebenso vage wie die Frage, wie der Schutz, aber auch die Entwicklung der Kulturlandschaft rechtlich zu verstehen ist. Das Gutachten setzt sich mit den rechtlichen Problemen der Kulturlandschaft auseinander, die sich aus den auslegungsbedürftigen Gesetzen ergeben. Insbesondere werden die Tragweite der Kulturlandschaftsaufträge und rechtliche Umsetzungsmöglichkeiten erörtert. Dabei werden anhand einer ausführlichen Analyse der nordrhein-westfälischen Regionalpläne Umsetzungsempfehlungen für den neuen Landesentwicklungsplan Nordrhein-Westfalen gegeben.

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XXV, 406 S.

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Beiträge zum Raumplanungsrecht; 245