Viel erreicht - wenig gewonnen. Ein realistischer Blick auf das Ruhrgebiet.

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Essen

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ZLB: Kws 165/35

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Abstract

Auf Basis einer realistischen Bestandaufnahme der neueren sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen und Strukturen beschreiben die Autoren die Zukunftsperspektiven des Ruhrgebiets. In Sachen Strukturwandel wurde einiges erreicht, aber es wurde nur wenig gewonnen. Die überdurchschnittlichen Arbeitslosenzahlen, die Finanznöte der Kommunen und die Abwanderung qualifizierter junger Menschen und Familien aus der Region machen deutlich, dass das Ruhrgebiet noch längst nicht zu einer wirtschaftlich starken, international wettbewerbsfähigen Region geworden ist. Schlimmer noch: In zwei wichtigen Bereichen hat das Ruhrgebiet nicht nur nichts gewonnen, sondern viel verloren - nämlich beim Humanvermögen und bei seiner regionalen Handlungsfähigkeit. Die Autoren plädieren für forcierte Investitionen in die Menschen, die der Strukturwandel der letzten Jahrzehnte nicht nur um den Arbeitsplatz, sondern auch um zentrale gesellschaftliche Teilhabechancen gebracht hat. Eine bessere interkommunale Kooperation und zugleich die "funktionale Differenzierung" der Kommunen, die immer auch mehr Konkurrenz bedeutet, ist unabdingbar.

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178 S.

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