Gotteshäuser zu verkaufen. Gemeindefusionen, Kirchenschließungen und Kircnenumnutzungen.
Waxmann
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Waxmann
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DE
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Münster
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ZLB: Kws 461/17
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Abstract
Beide großen Kirchen befinden sich aktuell in einem dramatischen Umformungsprozess: Demographischer Wandel, vermehrte Kirchenaustritte und Abnahme der Neueintritte führen zu einem massiven Rückgang der Kirchensteuereinnahmen. Folge ist, dass zahlreiche Gotteshäuser zur Disposition stehen, verkauft, verpachtet oder sogar abgerissen werden. Steht die Schließung einer Kirche an, formiert sich schnell Protest: Gemeindemitglieder trauern um ihre soziale Heimat, Denkmalpfleger warnen vor dem Verlust, Bürgermeister fürchten um die Attraktivität ihrer Stadt. Auch die Nachnutzungsformen sind keinesfalls beliebig: die Amtskirchen legen strenge Richtlinien an mögliche Nachnutzer an. Dies alles zeigt: Trotz voranschreitender Entkirchlichung bewegt die Aufgabe von Gotteshäusern die Menschen. In diesem Spannungsverhältnis zwischen Wertepluralismus und Bedeutungsverlust der Kirchen einerseits und dem offensichtlichen Wunsch nach Leitbildern andererseits setzt die Studie der Volkskundlichen Kommission für Westfalen an. Es werden die Folgen von Gemeindefusionen und Kirchenschließungen für die betroffenen gesellschaftlichen Gruppen untersucht.
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177 S.
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Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland; 117