Zwischen Traum und Trauma. Stadtplanung der Nachkriegsmoderne.
DOM Publ.
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
DOM Publ.
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Berlin
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: Kws 100/80
item.page.type
item.page.type-orlis
SW
relationships.isAuthorOf
Abstract
Die Bauwerke und Planungen nach dem Zweiten Weltkrieg bilden die quantitativ größte Bauepoche in der deutschen Geschichte. Vor allem in der ersten Phase des Aufbaus wird der Grundstein für die erhoffte Gesundung der Städte gelegt. Frei von Selbstzweifeln entwickeln die Planer visionäre Konzepte und schaffen für die Neuordnung von Wohnen, Arbeiten, Verkehr und Erholung zum Teil völlig neue Stadtgrundrisse. Zwar konnten die Träume von neuen Städten für eine neue Gesellschaft meist nur in Teilen realisiert werden. Insbesondere das Ausbleiben einer Lösung der Bodenfrage durch großmaßstäbliche Enteignungen - zumindest im Westen Europas - ließ viele kühne Pläne scheitern. Inzwischen sind Architektur und Städtebau der Nachkriegszeit Geschichte, ohne dass damit die äußerst widersprüchliche Rezeption und Bewertung dieses Erbes abgeschlossen sind. 15 Autoren und Wissenschaftler beschreiben ausgewählte planerische Leitvorstellungen und Baubeispiele in Deutschland und Europa. Leitfaden sind dabei zwei grundsätzliche Themen. Zum einen steht die Kultur- und Mentalitätsgeschichte der städtebaulichen Leitbilder, die über politische Systemgrenzen hinweg strukturelle Analogien aufweisen, im Mittelpunkt. Zum anderen geht es um die umstrittene Selbstbegründung der Nachkriegsgesellschaften auf dem Narrativ planerischen Fortschrittsdenkens, das eine Zwangsläufigkeit zwischen Gesellschaft, Stadtgestalt und Modernisierung konstruierte.
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
248 S.
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
item.page.subject-tt
item.page.dc-relation-ispartofseries
Grundlagen; 10