Architekturästhetische Stadtwahrnehmung als eine Ästhetik der kulturellen Differenz.
Dt. Wissenschafts-Verl.
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Dt. Wissenschafts-Verl.
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DE
Erscheinungsort
Baden-Baden
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ZLB: Kws 100/3
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DI
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Zusammenfassung
Das Buch bietet Aufschlüsse über die Wirkung der Stadt als gebauter Raum auf den Menschen und untersucht, ob die Annahme einer kulturspezifischen Raumwahrnehmung berechtigt ist. Mit einem interdisziplinären Forschungsansatz betrachtet die Arbeit das junge Forschungsfeld der Wirkungszusammenhänge zwischen Mensch und gebautem Raum und schafft ein vielseitiges Porträt der Architekturwirkung auf den Menschen. Aus theoretischer und anwendungsbezogener Perspektive greift sie mit kunst- und stadtthematischen Bezugsthemen die Vielfalt des städtischen gebauten Raums auf und stellt eine Verknüpfung mit der Architekturpraxis der Gegenwart her. Der deutsche Architekturexport nach China sowie dessen Wirkung und Konsequenzen auf die Bevölkerung und den Einzelnen stehen dabei im Zentrum des Interesses der Arbeit. Ihre theoretischen Annahmen und Ergebnisse werden in Interviews mit Architekten wie Meinhard von Gerkan, Albert Speer, Gunther Henn, Jürgen Engel, Bernhard Winking u.a. im Bezug auf diese Thematik verifiziert unddamit in einen anwendungsbezogenen Zusammenhang gestellt. Der Verlust von baulicher Ortskultur als identitätsstiftendes Moment zugunsten fortschrittssymbolischer Strukturen ist die zentrale Thematik der Befragung, die von den Interviewpartnern spannend und teils kontrovers diskutiert wird. Ob die Umsetzung von Fortschrittssymbolik die Wahrnehmungsgewohnheiten der Nutzer irritieren kann, ob sich ein global einheitlicher Architekturstil verbreitet und wie sich dies auf die Gesellschaft auswirkt, sind Forschungsfragen der Arbeit, zu deren Klärung sie mit ihren Untersuchungsansätzen beitragen will. Die Ergebnisse der Arbeit stiften einen Beitrag zur Einschätzung darüber, ob der bauliche Raum als einflussnehmende Größe auf den Einzelnen gelten kann und inwiefern von einer kulturspezifischen Interpretation des Einzelnen auszugehen ist.
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Seiten
XV, 410 S.