Was bleibt von der Stadt der Bürger? Stadtbilder in den Stadtjubiläen der Region Sachsen-Anhalt (1893-1961).

Mitteldt. Verl.
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Mitteldt. Verl.

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Halle/Saale

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ZLB: 2010/2292

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DI

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Abstract

Für die Identitäts- und Gemeinschaftsstiftung in der Stadtgesellschaft spielt gerade die städtische Festkultur eine entscheidende Rolle. Der Festtyp der Stadtjubiläen, der seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen rasanten Aufstieg verzeichnete, lebt von Zuschreibungen und Bildern der Stadt, sowohl im Sinne einer zeitgenössischen Selbstdarstellung als auch im Sinne von Geschichtsbildern. Diese Stadt- und Geschichtsbilder entstanden in enger Verbindung zu den sozialen Führungsschichten der Stadt. Bestimmte im 19. Jh. das Bürgertum den Wertehimmel, so wirft das 20. Jh. samt seiner politischen Zäsuren und sozialen Veränderungen die Frage auf, inwieweit sich damit auch die im Fest präsentierten Bilder änderten. Was blieb von den (bürgerlichen) Bildern der Stadt? In einem Längsschnitt, der vom Kaiserreich bis zum "Dritten Reich" und einem Ausblick auf die Zeit der DDR reicht, wird der Wandel von Stadt- und Geschichtsbildern in den Jubiläen der Städte Wittenberg, Zerbst, Quedlinburg, Neuhaldensleben, Naumburg, Wernigerode, Salzwedel, Merseburg, Tangermünde, Staßfurt, Weißenfels, Calbe, Bernburg und Halle untersucht. Dabei fragt die Studie nach Akteuren und Publikum, nach Auseinandersetzungen um die Deutungshoheit und nach den thematisierten Bildern, die sich zwischen Vergangenheit und Zukunftsvorstellungen bewegten.

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375 S.

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Studien zur Landesgeschichte; 22