Verwaltung zwischen Reformdruck und Entwicklung. Analysen und Vorschläge anhand eines systemtheoretischen Modells.

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Berlin

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ZLB: 2009/2430

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DI

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Abstract

Seit mehr als einem Jahrzehnt wird unter den Schlagwort "New Public Management" über die Reform der öffentlichen Verwaltung diskutiert. Orientiert am Leitbild des "Aktivierenden Staats" soll aus der umfassenden, flächendeckenden, bürokratisch arbeitenden Verwaltung eine moderne, zielgerichtet agierende, bürgernahe Dienstleistung werden. Doch der Umbau der öffentlichen Verwaltung vollzieht sich sehr langsam, und mit den bisher erreichten Ergebnissen sind viele Beobachter nicht zufrieden. Der Autor fragt nach den Ursachen, indem er eine systemtheoretische Perspektive einnimmt. Er nimmt das System der Verwaltung u.a. unter Aspekten der Hierarchie, der Produktionsprozesse, des Raums, der Steuerung und der Kommunikation in den Blick und wirft die Frage nach Möglichkeiten der Organisationsentwicklung auf: Warum ist sie nötig, welche Voraussetzungen liegen vor, welche Bedingungen müssen erfüllt sein? Die Untersuchung schließt mit Vorschlägen für Bausteine organisatorischen Wandels, die ein Auftauen, Verändern und Wiedereinfrieren der Verwaltung zulassen. Dabei wird allerdings auch deutlich, wo aus systemtheoretischer Sicht die Grenzen der Reformierbarkeit liegen.

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233 S.

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