Der Antonsplatz in Dresden. Städtebau und Architektur zwischen urbaner Utopie und Utilitarismus.

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DE

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Halle/Saale

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ZLB: 4-2007/521

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Zusammenfassung

Die Zeit der Entfestigung Dresdens hat, wie in jeder vergleichbaren ehemaligen Festungsstadt, ihre Spuren in der Stadtgeschichte und in der städtebaulichen Entwicklung hinterlassen. Das Anliegen der Arbeit ist, diese städtebaulichen Spuren am Beispiel Antonsplatz aufzuzeigen, seine architektonischen Konturen aufzudecken und die weit reichende Bedeutung der ersten Gestaltungskonzeption vor dem Hintergrund der europäischen Architekturgeschichte und -theorie darzustellen. Im Vordergrund der Arbeit steht neben den formalästhetischen Untersuchungen der Architektur die Darstellung des Prozesses der städtebaulichen Herausbildung des Antonsplatzes und seiner Modifikationen: angefangen von der planerischen Erstfassung bis zur architektonischen Gestaltgebung und ihrer Veränderungen. Die dabei realisierte Architektur wird mit Beispielen dieser Zeit verglichen und ihre Formen- und Motivverwendung demonstriert. Es schließt sich die Betrachtung des architektonischen Wandels und der veränderten städtebaulichen Verhältnisse an. Zugleich wird die Funktionszuweisung des geplanten Antonsplatzes als komplexer moderner Stadtraum, als neuer Marktplatz und Ort der Unterhaltung, Erholung und Sozialisation, auf ihre entscheidungsrelevanten Kriterien hin analysiert. Die dem Platz zugedachte städtebauliche Funktion und Wirkung änderte sich im Laufe der Zeit, so dass eine Darlegung der Ursachen und der daraus resultierenden Folgen für die Planung und weitere Bebauung unumgänglich ist. Diese planungsgeschichtliche Tiefenuntersuchung ergänzt eine exemplarische und bautypologische Analyse, welche die Bedeutung der Etablierung eines Dresdner Marktplatzes in einem anderen als nur speziell lokalgebundenen Zusammenhang erstmals darbietet und eindrücklich ihren Ursprung mit vergleichbaren Bauvorhaben im internationalen Kontext herstellt. Ein zentrales Kapitel nimmt die geplante städtebauliche Erweiterung des Platzes mit einem neuen Vergnügungsgebäude, dem "Schaugebäude", ein. Darin wird der Entwicklungsprozess von der Ideenfindung bis zum Umsetzungsversuch eingehend erläutert. goj/difu

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274 S.

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