Überleben in der Hölle. Das Berliner Jüdische Krankenhaus im "Dritten Reich".

Verl. f. Berlin-Brandenburg
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Berlin

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ZLB: 2007/683

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Abstract

Das Jüdische Krankenhaus in Berlin blickt in diesem Sommer auf sein 250jähriges Bestehen zurück, auf eine lange Tradition von Forschen und Heilen und auf bedeutende medizinische Leistungen - aber auch auf ein Kapitel seiner Geschichte, das so unglaublich erscheint, dass es fast als ein Wunder bezeichnet werden kann: Das Jüdische Krankenhaus Berlin ist die einzige jüdische Einrichtung in Deutschland, die während des gesamten "Dritten Reiches" fortbestand und arbeitete. So entgingen zahlreiche jüdische Ärzte, Schwestern, sonstiges Personal und Patienten der Vernichtung durch die Nationalsozialisten. Wie konnte dies geschehen? Wie arbeiteten die jüdischen Ärzte und Krankenschwestern, wie lebten die jüdischen Patienten unter den Bedingungen des Nationalsozialismus? Und welche Rolle spielte der Direktor des Krankenhauses Dr. Dr. Walter Lustig? Der Autor hat Zeitzeugen interviewt und in Archiven recherchiert, um die Hintergründe dieser bestürzenden und zugleich faszinierenden Geschichte zu rekonstruieren. Entstanden ist ein lebendiges und ergreifendes Bild von Leid und Gefahr, aber auch von Hoffnungen und stillen Vergnügungen in der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. difu

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279 S.

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