Ökologische Rationalität durch Ökobilanzierung. Eine Bestandsaufnahme aus historischer, methodischer und praktischer Perspektive.

Metropolis
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Metropolis

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Marburg

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 2007/136

item.page.type

item.page.type-orlis

FO

relationships.isAuthorOf

Abstract

Seit rund 35 Jahren entwickelt sich an der Schnittstelle zwischen Wirtschafts- und Naturwissenschaften das transdisziplinäre Projekt Ökobilanzierung. Als Instrumente zur systematischen Erfassung und Bewertung von Stoffflüssen zielen Ökobilanzen darauf ab, eine rationale Entscheidungsfindung in Politik und Wirtschaft zu unterstützen. Damit soll die vorherrschende Beliebigkeit ökologischer Argumentationen überwunden werden. Das Buch nimmt aus historischer, methodischer und empirischer Perspektive eine Standortbestimmung vor. Ausgehend von Luhmanns systemtheoretischer Konzeption ökologischer Kommunikation wird der Begriff der ökologischen Rationalität aus Sicht der Gesellschaft, der Volkswirtschaft und der Unternehmung bestimmt. Damit wird ein Orientierungsrahmen zur Beurteilung des Entwicklungsstandes der Ökobilanzierung geschaffen. Die Untersuchung teilt den Fortschritt des Projektes in drei Phasen: Phase l ist den Vorläufern und Pionieren gewidmet, die die Entstehung der Ökobilanzierung wesentlich beeinflusst haben. Ihre Arbeiten werden in den damaligen gesellschaftlichen Kontext gesetzt und damit nachvollziehbar gemacht. Phase II analysiert die methodische Ausdifferenzierung der Ökobilanzforschung. Es wird deutlich, wie sich die zunehmende Popularität der Ökobilanzierung einerseits und die lauter werdende Kritik ihrer Anwendung andererseits als zentrale Treiber ihrer Weiterentwicklung erweisen. Entlang der umstrittenen Operationen wird der heutige Stand der Methodik umfassend dargestellt. Dabei werden ihre Möglichkeiten und Grenzen bestimmt. Phase III beleuchtet die Institutionalisierung der Ökobilanzierung als Wissenschaft und fragt nach der Diffusion des Konzepts in Gesellschaft und Wirtschaft. Die Entstehung einer internationalen Forschungsgemeinschaft, die die Standardisierung der Anwendung vorantreibt, wird nachgezeichnet und bezüglich ihrer Leistungen analysiert. Schließlich wird empirisch untersucht, inwieweit Elemente von Ökobilanzen heute in Unternehmen Anwendung finden und wie die Praxis den Nutzen des Instruments beurteilt. Hierzu werden die verfügbaren Studien durch den Autor ausgewertet und mit den Resultaten einer eigenen Befragung verglichen. difu

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

339 S.

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Ökologie und Wirtschaftsforschung; 64