Prävention und Gesundheitsförderung. Ein Programm für eine bessere Sozial- und Gesundheitspolitik.

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Bonn

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ZLB: 4-2006/1395

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Abstract

Das gesundheitspolitische und gesundheitsökonomische Potenzial von Prävention und Gesundheitsförderung wird zu wenig wahrgenommen. Gesundheitsfördernde und präventive Aktivitäten wie z.B. im Bereich von Umwelt, Arbeit, Bildung und Ernährung sind für den Erhalt des Gesundheitszustandes entscheidender als medizinischkurative Leistungen. Sozial benachteiligte Gruppen werden allerdings durch die Angebote der Prävention kaum erreicht. Im Unterschied zu anderen sozialen Schichten sind sie viel stärker von chronischen Erkrankungen betroffen, was u.a. zu einer verkürzten Lebenserwartung führt. Deshalb wäre es von größter Bedeutung, insbesondere diesem Personenkreis belastungssenkende und ressourcensteigernde Angebote bereit zu stellen. Angesichts dieser Einschätzungen hat die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Expertengruppe darum gebeten, ein Konzept für eine zukunftsweisende Sozial- und Gesundheitspolitik zu entwickeln. Das vorgelegte Konzept trägt den Charakter eines Diskussionspapiers. Es gliedert sich in die Kapitel: Was ist Prävention? Was nützt Prävention? Wichtige Handlungsfelder der Prävention, Evaluation und Qualitätsentwicklung, Anforderungen an ein neues Präventionsgesetz. goj/difu

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44 S.

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