Eisenbahn-Größenwahn in Berlin. Die Planungen von 1933 bis 1945 und deren Realisierung.
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Berlin
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ZLB: 2006/2195
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Abstract
1937 bis 1945 planten Adolf Hitler und Albert Speer die Umgestaltung Berlins zur Reichshauptstadt Germania. Kern der Planungen: die Eisenbahnanlagen in der Berliner Innenstadt sollten verschwinden. Entstehen sollte eine gigantische, von Prachtbauten gesäumte Nord-Süd-Straße. Sie sollte zwei überdimensionierte Personen-Fernbahnhöfe an der Ringbahn verbinden: den neuen Nordbahnhof im Bezirk Wedding sowie den Südbahnhof in Tempelhof. Die Reichsbahnbaudirektion, 1937 eigens dafür eingerichtet, plante unter anderem zwei weitere große Personen-, vier Rangier- und vier Ortsgüterbahnhöfe, außerdem eine Außenringstrecke für den Güterverkehr. Massiv erweitern wollte man den S-Bahnverkehr: mit einer völlig neuen Generation von Zügen, zusätzlichen Strecken und Fern-S-Bahnen, die nur an ausgewählten Stationen halten sollten. Von 1938 bis 1943 wurden einige der Vorhaben in Teilen realisiert. Heute zeugen Planungsakten, wuchtige Bauwerkreste und freies Gelände entlang der Bahntrassen vom Eisenbahn-Größenwahn. Allerdings sind einige Projekte tatsächlich in den letzten Jahren verwirklicht worden, die schon in den Nazi-Plänen angedeutet waren. difu
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140 S.