Alltägliche Gesellschaft. Netzwerke alltäglicher Lebensführung in einer großstädtischen Wohnsiedlung.

Hampp
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Hampp

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München

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ZLB: 2006/1454

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DI

relationships.isAuthorOf

Abstract

Wie vergesellschaften sich Individuen in ihrem Alltag? Wie bilden und erhalten sie soziale Netzwerke? Wie entsteht dabei aus unzählbaren Einzelhandlungen das Gefüge der Gesellschaft? Diesen Fragen geht die Autorin auf Grundlage umfangreichen empirischen Materials, darunter zahlreichen Tiefeninterviews, nach. Sie zeichnet nach, wie Gesellschaft über viele Einzelakte der handelnden Menschen 'bottom-up' entsteht. Im Mittelpunkt stehen die Individuen und 'ihre' jeweiligen Gesellschaften von Familie, Freunden und Verwandten, von Beziehungen am Arbeitsplatz und am Wohnort. Gezeigt wird, in welchem Verhältnis diese 'kleinen Gesellschaften' des Alltages zur Gesellschaft insgesamt stehen und wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Es werden dabei u.a. verschiedene Typen der 'alltäglichen Vergesellschaftung' vorgestellt: Individuelle Organisationsformen des Soziallebens und der gesellschaftlichen Anbindung. Schauplatz der Untersuchung ist eine Plattenbausiedlung in Budapest und der dort zu findende örtliche Gesellschaft alltäglicher Nachbarschaftsbeziehungen. Zentrales Ergebnis ist, dass sich der Modus der alltäglichen Vergesellschaftung in Richtung Eigenverantwortung verschoben hat: Das mehr oder weniger passive Vergesellschaftet-Werden wird von einer zunehmenden Notwendigkeit zur aktiven Selbstvergesellschaftung überlagert. Folge ist, dass daraus für viele Betroffene neuartige Konflikte und Risiken entstehen. Neben den bekannten Formen des 'Kapitals' im Sinne Bourdieus scheint dabei die jeweilige Persönlichkeit eine entscheidende weitere Ressource für die Bewältigung von Anforderungen zu sein, die insoweit als eine mögliche vierte Form von Kapital gelten kann. difu

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340 S., Anh.

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Arbeit und Leben im Umbruch; 9