Stadt als ambivalenter Raum im Werk Oscar Levertins.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 2005/2821

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Abstract

Oscar Levertin (1862-1906), eine zentrale Persönlichkeit im schwedischen Kulturleben seiner Zeit, erprobt in seinen belletristischen, literaturkritischen, kunsthistorischen und journalistischen Texten unterschiedliche Strategien zur Abwehr der als bedrohlich empfundenen Moderne, deren Inbegriff für ihn die moderne Großstadt ist. Die großstädtische Zeichenwelt nutzt er jedoch nicht in ästhetisch innovativer Weise, sondern stellt ihr die überschaubare Kleinstadtidylle des 18. Jahrhunderts entgegen und schildert Fluchtbewegungen in die Welt von Musik und bildender Kunst oder in Idyllen jenseits von Raum und Zeit. Seine Texte spiegeln eine starke Skepsis gegenüber der großstädtischen Anonymität und eine Furcht vor dem Verlust der historischen und kulturellen Kontinuität. Damit erweist sich Levertin als retrospektiver Kritiker der Großstadteuphorie um 1900. difu

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358 S.

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Beiträge zur Skandinavistik; 16