Wohnungsbau im Wandel der Wohnzivilisierung und Genderverhältnisse.

Dölling u. Galitz
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Dölling u. Galitz

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Hamburg

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ZLB: 2005/2429

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Abstract

Zur Aufklärung der Wirkungsgeflechte wird das Modell der "Wohnzivilisierung" eingeführt. Einerseits dient es der Analyse und Reflexion der historischen Ursachen und Folgen des Wandels im Wohnen wie im Wohnungs- und Städtebau. Andererseits bietet es Orientierungen für konzeptionelle Erneuerungen. In dieses theoretische Gerüst sind Nutzungsstudien, Genderstudien und architektonische Sozialraumstudien integriert. Sie untersuchen die Konflikte zwischen den Anforderungen aus Familie, Beruf und Gender und dem unzureichenden Leistungsangebot herkömmlicher Wohnungsarchitektur aus der Sicht der Wohnzivilisierung und Gender-Theorie. Die Untersuchung folgt der historischen Entwicklung, in denen die Wohnungsarchitektur exemplarisch abgehandelt wird: vom Schlossbau des 17. Jahrhunderts in Frankreich über den Villenbau des 18. und 19. Jhs. in Deutschland, den Miethausbau im 19. Jh., die Architektur der Moderne der 1920er Jahre bis zum Wohnungsbau der neuesten Zeit. Die Studie ermöglicht den Beteiligten, architektonische Formen als Symbole geltender Verhaltensstandards zu erkennen. Sie eröffnet ihnen damit einen Weg, gegenwärtige Wohnbedürfnisse in zeitgemäßer Wohnungsarchitektur zu transformieren. difu

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301 S.

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