Wertorientiertes Management einer Region. Regional Resident Value und Corporate Shareholder Value als Management-Missionen einer Public-Private-Partnership auf Aktien.
Eul
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Eul
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DE
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Lohmar
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ZLB: 2005/878
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DI
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Zusammenfassung
In Anbetracht der fortschreitenden Globalisierung und gleichzeitigen Regionalisierung wirtschaftlicher Aktivitäten, des sich verschärfenden Wettbewerbes dieser Regionen um Wertschöpfung und Investitionen sowie des einhergehenden Wirkungsverlustes nationaler Maßnahmen zur Steigerung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit besteht Handlungsbedarf, innovative Interpretationen eines regionalen Managements zu entwickeln. Die Intention des Autors ist, diese Diskussion um Konzepte regionaler Governance durch die Beantwortung folgenden Fragen zu bereichern: Kann die in Wissenschaft und Praxis kontrovers diskutierte Shareholder Value-Mission auf das Management einer Region wertstiftend übertragen werden? Welche Gesellschaftsform ist geeignet, als tragfähige Struktur diese regionalwirtschaftliche Management-Mission in wirkungsvolle, zielkonforme Aktivitäten umzusetzen? Ergebnis ist, dass es ohne eine kapitalisierte Gesellschaftsform mit regionalwirtschaftlichem Auftrag keine Shareholder-Äquivalente und somit keinen Shareholder Value einer Region geben kann. Für das Management einer Region stellt vielmehr die Optimierung des weitergefassten Resident Values i.S. des Stakeholder-Ansatzes die fundamentale Mission dar. Es werden die Verankerung des regionalen Managements in einer kapitalisierten Gesellschaftsform betrachtet und die Shareholder Value-Mission für dieses Management diskutiert und bejaht. Das auf diesem Wege abgeleitete Konzept einer Public-Private-Partnership auf Aktien verbindet die unternehmerische Shareholder Value-Mission mit der regionalwirtschaftlichen Resident Value-Mission und erzeugt somit ein inhärentes Spannungspotenzial im Managementprozess der Unternehmung. Die so beschriebene "UnsereRegion KGaA" stellt eine entwicklungsfähige Trägergesellschaft wertorientierten, regionalen Managements dar. Als Initiator und nachhaltig treibende Kraft einer 'Lernenden Region' bindet sie einerseits durch die Ausgabe von 'Einwohner-Aktien' sowie daran gekoppelte monetäre Renditen und andererseits durch eine dezentrale Kontextsteuerung alle regionalen Akteure anreizgesteuert in Aktivitäten zur Steigerung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit synergetisch ein. difu
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XVIII, 277 S.
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Planung, Organisation und Unternehmensführung; 84