Von der Kunst des Erbens. Die "Flick-Collection" und die Berliner Republik.
Philo & Philo Fine Arts
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Philo & Philo Fine Arts
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Berlin
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 2005/633
item.page.type
item.page.type-orlis
relationships.isAuthorOf
Abstract
Die "Flick-Collection" ist eine Sammlung zeitgenössischer Kunst. Namensgeber ist Friedrich Christian Flick, Enkel des im Nürnberger Prozess wegen Kriegsverbrechen verurteilten Friedrich Flick. Seit September 2004 wird die "Flick-Collection" als Leihgabe in Berlin in einer eigens umgebauten Halle präsentiert. Da das Vermögen zum Aufbau dieser Sammlung nicht zuletzt aus Kriegsgewinnen und der brutalen Ausbeutung von Zwangsarbeitern stammt, hat das Vorhaben schon vor Jahren in ganz Europa Bedenken und Ablehnung provoziert. Während die "Berliner Szene" für die "Flick Collection" geradezu ungetrübte Begeisterung zeigte, stieß insbesondere dieser Umstand bei vielen auf heftige Kritik, auf die wiederum Flick und die Ausstellungsmacher erst spät und zögerlich mit Kompromisslösungen reagierten. Friedrich Christian Flick gehört wie Gerhard Schröder und Christina Weiss einer Generation an, die jene Generation persönlich und politisch beerbt, die unter dem Nationalsozialismus lebte, ihn betrieb, mit ihm lief oder ihn auch nur überlebte. Der Autor nimmt sich der Thematik in einer Parallelbiographie an - der eines überlebenden Opfers und der eines profitierenden Erben. Letztlich wird hier verhandelt, ob und wie es der Nachkriegsgeneration, einer Zwischengeneration, gelungen ist, die Fundamente für eine künftige, auf Wahrhaftigkeit und moralischer Sensibilität beruhende öffentliche Kultur zu legen. difu
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
170 S.