Handlungsansätze zur Berücksichtigung der Umwelt-, Aufenthalts- und Lebensqualität im Rahmen der Innenentwicklung von Städten und Gemeinden - Fallstudien.

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DE

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Berlin

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0722-186X

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ZLB: 4-2005/671

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FO

Abstract

Der Siedlungs- und Verkehrsflächenzuwachs soll bis zum Jahr 2020 von derzeit 129 auf 30 ha pro Tag zurückgeführt werden. Hierfür müssen mehr Kommunen als bisher von expansiven Strategien zur qualitativen Innenntwicklung übergehen. Das Bauen im Bestand bewegt sich in weit stärkerem Maße in einem Geflecht von Abhängigkeiten und lokalen Konflikten als das Bauen auf der "grünen Wiese". Qualitative Innenentwicklung ist deshalb eine strategische Herausforderung für Städte und Gemeinden. Innenentwicklung erfordert ein Bekenntnis der Kommunen zu 2 Hauptzielen einer nachhaltigen Entwicklung: Vermeidung von Bauvorhaben im Außenbereich und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Bestands. Planerische Kernprobleme einer bestandsorientierten Entwicklung können durch punktuelle Verbesserungen beim Einsatz der bewährten kommunalen Instrumente städtebaulicher Planung sowie des Natur- und Umweltschutzes, der Verkehrsentwicklung, der Lärmminderung und der Mobilisierung von Innenentwicklungspotenzialen gelöst werden. Wettbewerbsstrategien für den Bestand ermöglichen eine zielgruppenorientierte Verknüpfung einzelner Planungsansätze. Entscheidend ist weiterhin die Flankierung kommunaler Strategien der qualitativen Innenentwicklung durch Reformen der finanzpolitischen Rahmenbedingungen von Städten und Gemeinden. Es werden konkrete Ansätze zur Reform des Geneindefinanzsystems entwickelt (Steuern, Gebühren, Beiträge, Wohnungsbauförderung und Städtebauförderung u.a.) sowie die Einführung handelbarer Flächenausweisungsrechte empfohlen. difu

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XLII, 344 S.

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Texte; 41/04