Zukunft der Städte. Bericht der Enquetekommission des Landtags von Nordrhein-Westfalen.
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DE
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Dortmund
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ZLB: 2004/2697
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BE
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Abstract
Die Analysen verdeutlichen, dass aufgrund der höchst unterschiedlichen städtischen Problemkonstellationen und regionalen Entwicklungsperspektiven in Zukunft differenziertere Strategien in der Städtepolitik erforderlich sind. Künftige Aufgaben sieht die Enquetekommission in der Profilierung von regionalen Kompetenzfeldern und Wissensstandorten, einer Neuorientierung der Stadtentwicklung und Landesplanung sowie einer regionalen Ausrichtung der Wohnungspolitik, die ebenso dem zu erwartenden Bevölkerungsrückgang Rechnung trägt. Städte sind zunehmend Kristallisationspunkt der sozialen und ethnischen Integration. Neben einer Stärkung von Familien- und Bildungspolitik sieht die Kommission die qualitative Aufwertung und zielgruppenorientierte Erneuerung der Wohnungsbestände als besondere Herausforderung, um die Städte zu attraktiven Wohn- und Arbeitsorten für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu entwickeln. Ebenfalls verändert sich das Selbstverständnis der Kommune hin zu einem kooperativen Umgang mit Bürgern und kommunalen Akteuren. Zentrale Ansätze im Rahmen der Landespolitik sieht die Enquetekommission in der Stärkung von Region und Kooperation, um den Wettbewerb um Bevölkerung und Arbeitsplätze zu bewältigen und regionale Interessen ausgleichen zu können. Die Städte und Gemeinden müssen mehr Autonomie erhalten und in ihrer Verantwortung gestärkt werden. Dies führt zu einer Neuorientierung der Städtepolitik auf verantwortlichen Handlungsebenen - bei den Kommunen, den Regionen und beim Land. Als strategisches Instrument einer flexibleren politischen Steuerung schlägt die Kommission das Konzept eines Städte- und Regionalmonitorings vor, das auf der Basis von gemeinsamen Zielvereinbarungen zwischen Kommunen und Land neue Qualitäten in der Förder- und Investitionspolitik der stadtpolitisch relevanten Handlungsbereiche ermöglicht und somit in Zukunft die vielfältigen Entwicklungsoptionen in der Städtelandschaft berücksichtigt. difu
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453 S.
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Drucksache; 13/5500